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AntiHoax

Ende der Anti-Aktion
am 31.12.2000!!!
 
->der Hintergrund ->was ist los? ->weiterführende Infos
->dieAnti-Aktion ->AntiHoax-Brief downloaden <-zum Inhaltsverzeichnis
 
Haben Sie einen Brief erhalten, in dem Sie aufgefordert werden, einem krebskranken Jungen Gruß- oder Visitenkarten zu senden? 

Wenn ja: Vergessen Sie es!

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der Hintergrund

Craig Shergold, wurde am 24.06.1979 geboren. Zwischenzeitlich wurden ihm durch Übermittlungsfehler die Namen Drain Enold, Draig Enold, Craig Shelford, Craig Stafford, Greg Sherwood und noch eine Handvoll anderer Namen angedichtet. Er lebte übrigens in der Shelby Road, in Carshalton, England (genau wie sein Name wurde auch die Adresse oft verdreht) und ist aufgrund der fruchtlosen Appelle zum stoppen der Briefflut weggezogen. Alle Post, die Sie senden, wird an ein Recycling-Center weitergeleitet.

Die ganze Sache lief eigentlich im Jahre 1989, als er 9 Jahre alt war und tatsächlich an einem Gehirntumor erkrankt war. Er wollte mit möglichst vielen Grußkarten (nicht Visitenkarten!) in das Guiness-Buch. Die Aktion war im Jahre 1990 erledigt, nachdem er über 16 Mio Karten erhalten hatte; 1991 waren es über 33 Mio, derzeit über 100 Mio. Die Sache hat sich einfach verselbständigt. Inzwischen haben wir das Jahr 2000, Craig Shergold ist schon lange genesen (der Tumor wurde im März 1991 entfernt) und ist heute 20 Jahre alt.

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was ist los?

Es handelt sich im vorliegenden Fall um nichts anderes als eine dieser berüchtigten Kettenbrief- oder Schneeballaktionen. Erstaunlich ist, daß immer wieder viele Leute darauf hereinfallen, trotz eines hohen Bildungsgrades. Dabei sollte es eigentlich kein Problem sein, wenn im Jahr 2000 11 % der Deutschen im Internet surfen, daß man jemanden in seinem Bekanntenkreis hat, der sich ein wenig auskennt und erst einmal recherchiert, ehe solche Briefe vervielfältigt werden. Auch bezüglich anderer kranker Kinder laufen solche Kettenbriefaktionen. Immer sollte man jedoch darauf achten, daß der Spaß nur innerhalb eines bestimmten Zeitraums aktuell ist. Jede nach Beendigung einer Aktion versandte Post ist ein Ärgernis. 
Grundsätzlich gilt: Leiten Sie niemals Kettenbriefe weiter, oder wenn Sie das trotzdem tun wollen, informieren Sie sich bitte vorher!

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weiterführende Infos

Hier einige Internetadressen unter denen Sie Infos zum Thema finden: 

. http://www.tages-anzeiger.ch/archiv/97januar/970107/120512.HTM
. http://www.mathematik.uni-ulm.de/admin/kettenbriefe/craig-shergold.html
. http://www.wish.org/home/frame_chainletters.htm
. http://www.snopes.com/inboxer/children/shergold.htm  (wichtigste Info zum Thema)

Außerdem finden Sie über alle Suchmaschinen noch hunderte von Seiten, dich sich mit diesem und angrenzenden Themen mehr oder weniger ausführlich beschäftigen. Leider tragen nicht immer alle zur Aufklärung bei.

Aber nicht nur Hoaxes über kranke Kinder gibt es. Zu allen möglichen und unmöglichen Themen werden fingierte Nachrichten und Kettenbriefe verschickt. Ein großes Problem dabei sind gefälschte Viren-Warnungen und schnell-reich-werden-Kettenbriefe. Genau genommen sind die durch diese Dinge verursachten Probleme noch größer als die Craig-Shergold-Briefchen. Der Begriff "Hoax" stammt ursprünglich von den fingierten Viren-Warnungen. Frank Ziemann von der TU Berlin informiert darüber auf seiner Website. Sie ist auch unter www.hoax-info.de zu erreichen. Dort können Sie sich in eine Mailing-Liste eintragen um automatisch über die neuesten Infos zur Hoax-Problematik informiert zu werden. Auch bezüglich tatsächlicher Viren ist das die erste Anlaufstelle, von der Sie dann auf weitere Infos verzweigen können.

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die Anti-Aktion

->zum Download .DOC-Datei ->zu den Links

Bisher bemühen sich Craig und viele andere Leute vergeblich, die Briefflut zu stoppen. Wer weiß, ob das jemals gelingen wird. Allerdings ist bei 5 Milliarden Schluß, mehr Menschen gibt es auf der Erde nicht; es sei denn, wir bekommen Kontakt mit Bewohnern fremder Welten. ;-))

Ein kleiner Versuch soll dazu beitragen, das Problem wenigstens hier in Deutschland und ggf. in den deutschsprachigen Staaten zu stoppen:

Bitte informieren Sie die Leute oder Firmen/Institutionen, von denen Sie den Kettenbrief erhalten haben und ggf. auch die, an die Sie ihn gesandt haben. Ich erlaube Ihnen, dazu mein Schreiben zu verwenden.

Achten Sie aber darauf, daß das Datum erhalten bleibt, denn ich erlaube nur die Verwendung für das Jahr 2000 und verbiete ausdrücklich die Weiterverbreitung über den 31.12.2000 hinaus, damit das nicht auch zum endlosen Schneeball wird.

Auch wenn Sie bisher nicht von solchen Kettenbriefen betroffen waren, können Sie diese Info weitergeben. Aber auf keinen Fall sollten Sie sämtliche Leute von dieser Seite in Kenntnis setzen, die Sie kennen und damit eine Mail-Flut in Gang setzen. Informieren Sie nur Leute, von denen Sie meinen, daß diese auch auf solch einen Hoax hereinfallen könnten.

Download antihoax.doc beendet

Weiterverbreitung nur bis 31.12.2000 erlaubt

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Klassische Schreibung

 
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